Das Ende der Beweisbarkeit – die Justiz nach PRISM

Nun ist es also soweit. Es steht fest laut diversen Presseverlautbarungen, daß

Das ist das Ende der Beweisbarkeit. Es steht fest, dass von außen alle unsere digitalen Daten manipuliert werden können. Es geht also nicht mehr um das Foto, auf dem etwas fehlt oder später hinzugefüt wurde. Es geht darum, dass alle unsere Daten manipuliert werden können.

Und damit ergibt sich eine ganz neue Dimension. Wenn nämlich keine Sicherheit bei digitalen Daten besteht, dann können diese unmöglich vor Gericht als Beweise dienen. Man kann wohl kaum von einem, der dann unter Anklage steht, verlangen, nachzuweisen, dass nicht manipuliert wurde. Das ist ja ausgeschlossen, weil eine Einzelperson nicht auf die Computer der NSA zugreifen kann. Umgekehrt kann aber ein Gericht nun nicht mehr digitale Daten als Beweismittel nutzen, weil eben nicht ausgeschlossen werden kann, dass manipuliert wurde.

Es gibt keine Datensicherheit. Das ist das Ergebnis von PRISM und den dokumentierten technischen Möglichkeiten.

Was daraus folgt ist natürlich von großer Bedeutung. Und deshalb ist der Umgang mit diesen Dingen so wichtig. Denn aktuell entzieht diese Situation den Legitimationsgrundlagen unseres Staates die Grundlage.

So können dann künftig Kritiker mundtot gemacht werden, indem man ihre Daten manipuliert und ihnen hinterher etwas unterschiebt. Da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, weil bis jetzt auch alles wahr wurde, was erst in der Phantasie geboren wurde.

 

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