Die Entwertung der deutschen Staatsbürger und der neue Zorn

Die Entwertung der Menschen in Deutschland geschah durch die Agenda 2010 und Hartz 4 vorangetrieben durch SPD und Grüne unter dem Jubel von CDU/CSU und FDP: 

  • Erst nahm man den Menschen ihre Arbeitsplätze weg,
  • dann nahm man den Menschen ihre Ersparnisse weg, weil sie nicht sofort wieder Arbeit erhielten,
  • dann nahm man den Menschen ihre erarbeiteten Rentenansprüche durch Kürzungen weg und
  • dann nahm man den Menschen auch noch ihre beruflichen Qualifikationen weg, weil man jede Arbeit annehmen muß.

Und dann wundert man sich, wenn sich irgendwann Widerstand regt?

Hinzu kommen noch ein paar bemerkenswerte Bösartigkeiten wie z.B. die die Doppelbelegung der Betriebsrenten mit Sozialversicherungsbeiträgen. Da versuchen einige privat vorzusorgen wie der Staat es propagiert und wenn sie es schaffen, werden sie hinterher von demselben Staat abgezockt, daß es kracht. Es gibt noch mehr Beispiele aber dies ist das Offenkundigste, das Millionen ehrlicher Menschen bewegt.

Alles dies bisher ist die Sicht eines Staatsbürgers, der vorher gearbeitet hat.

Nun folgt die Sicht einer Staatsbürgerin, die jünger ist, aber in ihrer Familie ähnliche Erfahrungen gemacht hat, obwohl die Familie weder dumm noch asozial ist:

„Ich werde oft gefragt, wie meine Eltern denn in so eine Situation kommen konnten, also in Langzeitarbeitslosigkeit mit fünf Kindern, vielleicht fragt ihr euch das ja auch gerade. Ja, und ehrlich gesagt, finde ich die Frage blöd. Weil die Abwertung schon drinsteckt. Und weil sie mir zeigt, dass der, der die Frage stellt, etwas nicht verstanden hat: Dass man Menschen nicht in Erfolgreiche und Versager einteilen kann. Weil Lebenswege oft das Ergebnis von Zufällen und Entscheidungen sind…

Ich sehe es inzwischen so: Je mehr Geld man hat, desto einfacher ist es, sich als Teil dieser Gesellschaft zu fühlen. Wer mehr verdient, hat auch auf dem Wahlzettel mehr Auswahl. Man kann die FDP wählen, wenn man weniger Steuern zahlen will. Oder die CDU, wenn man will, dass alles so bleibt, wie es ist. Oder die Grünen, wenn man zwar viel Geld hat, aber ein schlechtes Gewissen dabei. Oder die AfD, wenn man denkt, die Flüchtlinge sind an allem Schuld. Meine Mutter hingegen kann sich auf dem Wahlzettel zwischen den Parteien entscheiden, die Hartz-IV eingeführt haben und denen, die es nicht wieder abschaffen wollen. Ich kann also verstehen, warum sie nicht wählt.“

Ergänzend muß man hinzufügen, daß glücklicherweise jetzt mehr Betroffene wählen gehen. Das ist ja gerade das neue Problem von CDU/SPD/Grüne/FDP.

Und dann sind wir direkt beim Thema materieller Gleichsetzung von Asylsuchenden und arbeitslosen Arbeitnehmern und den Folgen von Hartz 4 für deutsche Staatsbürger.

 

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