Die Funktionäre der Ärzte und der Krankenkassen wollen noch mehr Geld von den Patienten

Endlich wurde sie abgeschafft, die Praxisgebühr. Ihre Verfechter nannten sie Steuerungsinstrument, damit man nicht mit jedem Wehwehchen zum Arzt geht – angeblich.

Dann stellte sich aber heraus, dass dies kein echtes Steuerungsinstrument ist. Denn seitdem die Menschen mehr Gesundheitsbewusstsein entwickelt haben und die Krankheitsbilder immer schwieriger werden, gehen sie auch mehr zum Arzt. Was ja vernünftig ist, weil die Krankenkassen auch die Kontrolle der Gesundheit wollen. Und nun fordern die Ärztefunktionäre, allen voran Herr Montgomery – der Name ist Programm – noch mehr Geld von den Patienten. Das hört sich bei ihm so an: „“Wir wünschen uns als Ärzteschaft ein Steuerungsinstrument über finanzielle Eigenbeteiligung, um überflüssige Arztbesuche zu vermeiden.“

Diesen Satz habe ich in der nach meinem Eindruck FDP-nahen und beamtenfreundlichen Rheinischen Post gefunden. Besonders schön finde ich wie dort die Nähe gezeigt wird. Sie sehen hier auf dem Foto Philipp Rösler und Eva Quadbeck. Frau Quadbeck schreibt heute in der Rheinischen Post im Leitartikel: „So unpopulär eine Debatte über Zuzahlungen auch sein mag, sie ist notwendig…“

Sie kriegen den Hals nicht voll. Wenn man in eine Arztpraxis geht, hört man eigentlich durchgängig, wie froh man ist, dass diese Praxisgebühr und ihr Aufwand, der den Ärzten ja Kosten verursacht, endlich abgeschafft wird. Also haben ab dem nächsten Jahr die Ärzte weniger Kosten und weniger Aufwand.


Aber nun kommt die Wahrheit ans Licht durch die neuen Forderungen der Apparatschiks in den Verbänden und Krankenkassen.

Krankenkassen sollen eigentlich nur die Gelder die Versicherten verwahren ebenso wie die Rentenkasse. Stattdessen haben sie sich Paläste gebaut, sich selbst gut versorgt und kassieren für ihren Verwaltungsaufwand Gebühren, der nicht zu rechtfertigen ist.

Hier geht es um Verteilung. Hier geht es um Geld. Alle wollen mehr – von den Versicherten. Wenn sie dann über die Versorgung auf höchstem Niveau sprechen, dann stimmt dies auch nur teilweise.

Wenn Sie sich wenigstens mal um so wichtige Fragen wie MRSA kümmern würden, dann würden wir wissen, dass bei den Funktionären der Ärzte und Krankenkassen nicht nur das Geld sondern auch die Gesundheit der Menschen im Mittelpunkt steht.

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