Erst kommt A und dann B oder Bloggen ersetzt keine Aktionen

Da für viele, die vorher nicht gearbeitet haben, Hartz 4 / Alg 2 ein schönes Familienversorgungs-Geschenk ist, werden diese auch nicht wählen gehen und wenn dann die, die ihnen solche Geschenke machen.

Es reicht auch nicht zu bloggen, seinen Fall zu schildern und um Hilfe zu bitten.

Wer soll denn helfen?

Das ist lediglich eine Dokumentation des Geschehens. Danach muß was geschehen außerhalb der digitalen Welt im wirklichen Leben.

Betrogen sind die, die arbeiten gingen und arbeitslos wurden.

Und wer davon geht wählen und wählt die Hartz-Koalition weg?

Es kommt eben auf den Maßstab und die Interessenlage an.

Und je mehr Menschen

  • befristet,
  • bröckelnd und
  • billig arbeiten gehen,

desto mehr werden nicht wählen gehen oder emotional, aber nicht sozial.

Politik tickt halt anders.

Verändert werden kann dies nur über soziale Aktionen bei konkreten Problemen und Fragen, wenn die Zeit reif ist.

Würde die SPD einen einheitlichen Mindestlohn von 8,50 Euro zwingend und nicht änderbar nach unten durchsetzen und Gewerkschaften dann nicht Zeitarbeitskonten in Tarifverträge schreiben, dann wäre den Menschen wenigstens echt geholfen und die SPD hätte zumindest etwas wieder gut gemacht.

Damit zurück in die Auszeit.

 

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