Asozial ohne Qual? – Gerhard Schröder meldet sich zu Wort

Nach den Äusserungen von Wolfgang Schäuble wollte wahrscheinlich Gerhard Schröder nicht zurückstehen. Deshalb meldet er sich medial zurück und schlägt auf Frankreich drauf.

Dort lesen wir: „In Frankreich wird sich nach meiner Überzeugung die Erkenntnis durchsetzen, dass man nicht auf Dauer gegen wirtschaftliche Notwendigkeiten Politik machen kann“, sagte Schröder.“

Wie bitte? Das sagt ein Mann, der sich durch wirtschaftspolitische Fehlentscheidungen auszeichnet, die kaum noch zu überbieten sind. Wer hat denn bitte zugelassen, dass in Deutschland Hedgefonds und Heuschrecken ohne gesetzliche Kontrolle agieren können? Es war Rot-Grün unter Gerhard Schröder.

Die Folgen davon sehen wir gerade.

Und auch sonst hat er sich ja nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Er hat dafür gesorgt, dass immer mehr Menschen im Alter arm sein werden, er hat dafür gesorgt, dass die Gier in Deutschland grenzenlos wachsen konnte.

Und er hat seinem Spitznamen „Genosse der Bosse“ alle Ehre gemacht.

Und nun kritisiert er Frankreich. Er kritisiert ein Land mit einer der höchsten Geburtenraten in Europa, er kritisiert ein Land, in dem es anständige Mindestbedingungen für Arbeit gibt und er kritisiert ein Land, in dem die Reichen nicht nur verdienen sondern auch bezahlen müssen – so wie die Armen. Und in Frankreich können die Menschen noch mit Anfang 60 in Rente, einer anständigen Rente.

Alles das kritisiert er und will es verändern. Da fragt man sich für wen. Gut dass am deutschen Wesen die Welt nicht mehr genesen muss.

Historisch betrachtet ist es durchaus möglich, dass er im Rahmen der Bundesrepublik Deutschland als der Bundeskanzler mit den grössten politischen Sozialverbrechen in die Geschichte dieses Landes eingehen wird. Das wird die Nachwelt entscheiden.

So ist es gut, wenn das Langzeitgedächtnis diesen medialen Auftritt ins rechte Licht rückt.

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