Ist Google klüger als Springer und Co.?

Nach dem Rücktritt von Wulff wurde bald darauf von der Koalition ein neues Leistungsschtzrecht angekündigt. Damit will man bei Google mitverdienen. Die Argumente muss ich hier nicht wiederholen.

Schlägt Google jetzt zurück?

Amir Efrati und in der Folge Konrad Lischka berichten nun, dass Google zukünftig verstärkt statt Treffern sofort Antworten liefern will, offenkundig mit Hilfe der künstlichen Intelligenz.

Das könnte zur Folge haben, dass google gar nicht mehr die Artikel und Überschriften der Zeitungen als Treffer anzeigt sondern computererstellte eigene Infos auf der Grundlage frei im Netz zugänglicher Informationen.

Und da drum wird dann Werbung gruppiert.

Was könnte das bedeuten?

Der Versuch, durch ein Leistungsschutzrecht bei google mit zu verdienen, könnte komplett ins Leere laufen. Vielmehr könnten die Verleger wohl – gegen Entgelt ? – bei Google Werbung schalten dürfen, um auf ihre Onlineangebote aufmerksam zu machen.

Aber davon mal ganz abgesehen. Bisher ist es ja so, dass Google durch die robots.txt Datei vom Besuchen der Webseiten ausgeschlossen werden kann. Vielleicht dreht Google das irgendwann einfach um. Nur wer dann in der robots.txt eine Publisher-ID hat und für jeden Besuch der Webseiten und die Aufnahme in den Index zahlt, der wird auch besucht und gelistet.

Mal sehen, was draus wird.

Nachtrag ein gutes Jahr später (Juli 2013):

Es ist genau so gekommen wie ich es hier beschrieben habe. Google hat den Spieß rumgedreht. Wer noch bei google news gelistet sein will, muß ausdrücklich seine Zustimmung geben.

Text 1.1

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