Männer im Westen haben im Durchschnitt nur noch knapp 30 Versicherungsjahre

und gehen dann in Rente. Von dieser können sie dann kaum noch leben wie aktuell berichtet wird.

Damit es noch schlimmer wird, verlangen die Jobcenter von älteren Alg 2 Beziehern, daß diese ihre Ersparnisse fast völlig aufbrauchen, bevor sie Hilfe bekommen.

Wer also vor zwanzig Jahren gespart hat, jetzt 60 wird und arbeitslos ist, der muss diese Ersparnisse verbrauchen, da er/sie ja frühestens ab 63 mit Abschlägen oder über 65 ohne Abschläge in Rente kann. Man darf sich auch kein neues Auto kaufen. Wenn es mehr als 7500 Euro wert ist, muß man es wieder verkaufen.

Wer aber nach Hartz 4 Einführung einen Riestervertrag abgeschlossen hat, der muß das nicht. Allerdings ist ein Riestervertrag ja wie eine Negativsteuer auf das eigene Geld, so als ob man es wegwerfen würde. Es wäre also keine Alternative gewesen.

Wenn also lebensältere Menschen vor Hartz 4 auf dem Sparbuch gespart haben, dann werden sie dafür heute bestraft und müssen ihre Ersparnisse aufbrauchen, die sie als Ergänzung für eine niedrige Rente zurückgelegt haben.

Dafür können sie dann die aufstockende Grundsicherung im Alter beantragen wenn sie quasi nichts mehr besitzen.

Perverser geht es kaum.

 

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