Peter Hartz ist für die Abschaffung von Hartz 4

Es gibt nichts, was es  nicht gibt. Und so ist nun Peter Hartz vom Saulus zum Paulus geworden und davon überzeugt, daß man von Hartz 4 nicht leben kann:

„Wir haben nie den Langzeitarbeitslosen schaffen wollen. Der Ansatz war ja, es ist zumutbar für die Leute, vorübergehend mit dem Geld auszukommen, wenn sie eine Perspektive haben. Das Arbeitslosengeld II war immer nur vorübergehend gedacht. Es ist doch keine Perspektive, wenn das Arbeitslosengeld II für ein ganzes Leben ausreichen soll“, sagte er der Süddeutschen Zeitung. Hartz bezeichnete es als „Ironie der Geschichte“, dass sein Name und damit der Begriff Hartz IV im allgemeinen Sprachgebrauch für das Arbeitslosengeld II herhalten müsse. „Die von mir geleitete Kommission hat damals einstimmig die durchschnittliche Arbeitslosenhilfe, das waren 511 Euro, vorgeschlagen. Die Idee war ja, über die Personalserviceagenturen schnell Beschäftigung sicherzustellen“, sagte er. Dies sei Teil eines Gesamtkonzepts des Förderns und Forderns gewesen, den die damalige Bundesregierung unter Kanzler Gerhard Schröder (SPD) aber nur zum Teil umgesetzt habe.“

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